ZenWeg

Zen-Meditation am Niederrhein

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WILLKOMMEN IM HIER UND JETZT!

Im Frühjahr 2008 haben wir in Geldern eine Meditationsgruppe ins Leben gerufen, um allen Suchenden Gelegenheit zu bieten, den spirituellen Zen-Weg kennenzulernen und gemeinsam zu praktizieren. Inzwischen hat sich ein Kreis von einem Dutzend Teilnehmern gebildet, die regelmäßig alle zwei Wochen sonntags abends in der Yoga-Oase Geldern meditieren. Willkommen sind alle - unabhängig von Glauben und Konfession - die mit Meditation beginnen und neue Kraft aus der inneren Ruhe schöpfen wollen.

Wenn Sie die fernöstliche Zen-Meditation kennenlernen und uns ein Stück auf dem Zen-Weg begleiten wollen, können Sie beim nächsten regulären Meditationsabend am Sonntag, 12. Februar 2012, in der Yoga-Oase Geldern teilnehmen. Bitte melden sich beim ersten Besuch vorher zu einer kurzen Einweisung an: Telefon 02831-97 66 260. Bequeme dunkle Kleidung ist empfehlenswert, es besteht die Möglichkeit, sich vor bzw. nach dem Sitzen umzuziehen. Weitere Informationen finden Sie rechts unter  > 01 - Zenkreis > 02 - Was ist Zen? > 03 - ZenMeditation > 04 - Termine und > 05 - Anleitung.

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ZEN UND DIE KUNST DES ACHTAMEN LEBENS

Die Zen-Meditation wurde vor ewigen Zeiten in Fernost entwickelt. Zentrale Übung ist die Meditation im Sitzen “Zazen”, bei der ein entspannter, freier und vollkommen wacher Zustand erreicht werden kann. Durch eine regelmäßige Praxis vertieft sich das Verständnis für unser Leben. Zen weist den Weg in die eigene Mitte, zu unserem wahren Selbst. Wir  werden achtsam und klar - und ruhen schließlich in uns selbst. Diese innere Haltung spiegelt sich mit der Zeit auch in unseren täglichen Handlungen wider.

AnfängerInnen erlernen zunächst einmal das “richtige Sitzen”, die äußeren Voraussetzungen für Zazen. In aller Stille, regungslos, aufrecht und wach sitzen wir möglichst mit übergeschlagenen Beinen auf einem Meditationskissen. Wir üben die feinfühlige Balance zwischen Anspannung und Entspannung, in der unser Körper ruhen und unsere Atmung ihren natürlichen Rhythmus annehmen kann. Dann lernen wir Methoden kennen, um unseren Geist zu schulen.

Die Fähigkeiten der Konzentration und Sammlung werden schrittweise geschärft und wir entwickeln unser Potenzial, mit Klarheit und Achtsamkeit zu meditieren. Wer regelmäßig Zen-Meditation übt, wird mit der Zeit frei von Vorurteilen und von der Furcht, die Wirklichkeit zu sehen - so wie sie ist.

Indem wir versuchen, den inneren Dialog zu beenden, kommt allmählich auch das zum Vorschein, was sich bisher unbemerkt an der “Rückseite” des Geistes abgespielt hat. Den geistigen Blick für das Unbewusste zu öffnen, ist  zweifellos ein großer Gewinn für uns selbst und für den Dienst an unseren Mitmenschen. Die Form der Zen-Übung, die wir praktizieren, erfordert ein gewisses Maß an Disziplin. Sie eignet sich deshalb nur für Menschen, die bereit sind, ernsthaft an sich zu arbeiten.

Zen-Meditation ist weder Therapie, Selbsterfahrung noch Mental-Training, auch wenn das Ziel oft ähnlich ist und Zen therapeutische Effekte haben kann. Fraglos ist Zazen eine praktikable Weise, Schwierigkeiten im Leben zu meistern sowie Blockaden abzubauen und darüber hinaus die mentale Kraft zu stärken. Doch nicht Selbstverwirklichung, sondern die Überwindung der Ichbezogenheit ist das Ziel der Zen-Praxis.