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	<title>ZenWeg</title>
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	<pubDate>Wed, 09 May 2012 10:58:35 +0000</pubDate>
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		<title>ZENKREIS LINKER NIEDERRHEIN</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 10:44:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ho Tetsu</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[01 - Zenkreis]]></category>

		<category><![CDATA[09 - Glossar]]></category>

		<category><![CDATA[10 - Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>

		<category><![CDATA[Christoph Rei Ho Hatlapa]]></category>

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WILD IST NICHT DER OCHSE
SONDERN DAS ICH DES &#220;BENDEN

.
Im Fr&#252;hjahr 2008 haben wir in Geldern eine Meditationsgruppe ins  Leben gerufen, um allen Suchenden Gelegenheit zu bieten, den  spirituellen Zen-Weg kennenzulernen und gemeinsam zu praktizieren.  Inzwischen hat sich ein Kreis von einem Dutzend Teilnehmern gebildet,  die regelm&#228;&#223;ig alle zwei Wochen sonntags abends [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1872" title="Der Ochse wird gefangen" src="http://www.zen-weg.de/wp-content/uploads/2012/01/bild_04_ochse-300x300.jpg" alt="bild_04_ochse" width="302" height="299" /></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #b9dc96;">WILD IST NICHT DER OCHSE<br />
</span><span style="color: #b9dc96;">SONDERN DAS ICH DES &#220;BENDEN<br />
</span></p>
<p>.</p>
<p style="text-align: left;">Im Fr&#252;hjahr 2008 haben wir in Geldern eine Meditationsgruppe ins  Leben gerufen, um allen Suchenden Gelegenheit zu bieten, den  spirituellen Zen-Weg kennenzulernen und gemeinsam zu praktizieren.  Inzwischen hat sich ein Kreis von einem Dutzend Teilnehmern gebildet,  die regelm&#228;&#223;ig alle zwei Wochen sonntags abends in der Yoga-Oase Geldern  meditieren. Willkommen sind alle - unabh&#228;ngig von Glauben und  Konfession - die mit Meditation beginnen und neue Kraft aus der inneren  Ruhe sch&#246;pfen wollen.</p>
<p style="text-align: left;">Zen ist eine gegenstandsfreie Meditationsform, die vor ewigen Zeiten  in Fernost entwickelt wurde. Zentrale &#220;bung ist die Meditation im Sitzen  “Zazen”, bei der ein entspannter, freier und vollkommen wacher Zustand  erreicht werden kann. Durch eine regelm&#228;&#223;ige Praxis vertieft sich das  Verst&#228;ndnis f&#252;r unser Leben. Zen weist den Weg in die eigene Mitte, zu  unserem wahren Selbst. Wir  werden achtsam und klar - und ruhen  schlie&#223;lich in uns selbst. Diese innere Haltung spiegelt sich mit der  Zeit auch in unseren t&#228;glichen Handlungen wider.</p>
<p style="text-align: left;">Anf&#228;ngerInnen erlernen zun&#228;chst einmal das “richtige Sitzen”, die  &#228;u&#223;eren Voraussetzungen f&#252;r Zazen. In aller Stille, regungslos, aufrecht  und wach sitzen wir m&#246;glichst mit &#252;bergeschlagenen Beinen auf einem  Meditationskissen. Wir &#252;ben die feinf&#252;hlige Balance zwischen Anspannung  und Entspannung, in der unser K&#246;rper ruhen und unsere Atmung ihren  nat&#252;rlichen Rhythmus annehmen kann. Dann lernen wir Hilfsmittel kennen,  die den Geist zur Ruhe bringen. Die F&#228;higkeiten der Konzentration und  Fokussierung werden schrittweise gesch&#228;rft und wir wachsen in unserem  Verm&#246;gen, mit Klarheit und Aufmerksamkeit in Zazen zu sitzen. Indem wir  das diskursive Denken beenden, kommt allm&#228;hlich auch das zum Vorschein,  was sich bisher unbesehen an der “R&#252;ckseite” des Geistes abgespielt hat.  Den geistigen Blick f&#252;r das Unbewusste zu &#246;ffnen, ist  zweifellos ein  gro&#223;er Gewinn f&#252;r uns selbst und f&#252;r den Dienst an unseren Mitmenschen.</p>
<p style="text-align: left;">ZenMeditation ist ein Reinigungsweg, und zwar der radikalste  Reinigungsweg des Geistes, auf dem man weder sich selbst noch andere  t&#228;uschen kann. Wer viel Zazen &#252;bt, wird mehr und mehr frei von  Vorurteilen und von der Furcht, die Wahrheit anzuerkennen so, wie sie  ist. Die Form der Zen-&#220;bung, die wir praktizieren, ist von <em>Symbolen und Ritualen* </em>gepr&#228;gt  und erfordert daher ein gewisses Ma&#223; an Disziplin. Sie eignet sich nur  f&#252;r Menschen, die bereit sind, ernsthaft an sich zu arbeiten.</p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left; padding-left: 90px;">
<p style="text-align: left;">Einer der bedeutendsten Zen-Meister des 20. Jahrhunderts, der Japaner  Kodo Sawaki (1880-1965), trifft mit folgendem Spruch genau ins  Schwarze: “Nirgends wirst du so gnadenlos mit dir selbst konfrontiert  wie in Zazen. Du wirst all das an dir sehen, was du lieber nicht gesehen  h&#228;ttest. Und je reiner dein Zazen ist, desto durchsichtiger wirst du  dir werden. Je durchsichtiger du dir wirst, desto deutlicher werden dir  deine schmutzigen Seiten vor Augen kommen. Nur wenn du dich wirklich  selbst erkennen willst, praktiziere Zazen.”</p>
<p style="text-align: left;">Der Einstieg in den Zen-Weg ist jederzeit m&#246;glich. Es gibt keine   besondere Verpflichtung. Vorkenntnisse sind zwar nicht erforderlich,   aber Sie sollten vorher einmal ausprobieren, ob Sie etwa eine   Viertelstunde still sitzen k&#246;nnen. Eine f&#252;r Sie geeignete Haltung und   Sitzhilfe finden Sie rechts unter “05 - Anleitung”. Bitte melden Sie   sich beim ersten Besuch vorher zu einer kurzen Anleitung an (s. Kontakt). F&#252;r Interessierte, die sich zun&#228;chst umfassender   informieren m&#246;chten, bieten wir auf Wunsch auch die M&#246;glichkeit zu einem   pers&#246;nlichen Gespr&#228;ch.</p>
<p style="text-align: left;">.</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left; padding-left: 60px;">
<p style="text-align: left; padding-left: 60px;">
<p style="text-align: left; padding-left: 60px;">
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
<p class="MsoBodyText" style="text-align: left;"><span style="color: #b9dc96;">Ablauf der Meditationsabende</span></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align: left;">Wir treffen uns etwa eine Viertelstunde vor  Beginn der Meditation, um unsere Sitzpl&#228;tze vorzubereiten, so dass wir  ungest&#246;rt anfangen k&#246;nnen. Wer sich versp&#228;tet und die Zendo-T&#252;r  verschlossen vorfindet, muss diesmal leider drau&#223;en bleiben.</p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align: left;">Der Ablauf der Meditationsabende gestaltet sich folgenderma&#223;en:  Nach einer kleinen  Teezeremonie (Sarei) und einer kurzen Anleitung folgen zwei halbst&#252;ndige  Meditationsrunden  (Zazen). Dazwischen gibt es eine Geh-Meditation  (Kinhin). Zum Abschluss  der praktischen &#220;bung rezitieren wir das  Herz-Sutra (Hannya Shingyo).  Danach bietet sich beim Tee noch  Gelegenheit zum Gedankenaustausch.</p>
<p style="text-align: left;">.</p>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #b9cd96;">Der n&#228;chste Meditationsabend</span></p>
<p style="text-align: left;">findet am Sonntag, <span style="color: #b9dc96;">03. Juni 2012, </span>um 20 Uhr, in der  <a href="http://www.yoga-oase-geldern.de/">Yoga-Oase</a> statt.  Wegbeschreibung: Wenn Sie auf der Weseler Stra&#223;e (B 58)  Richtung Geldern fahren, biegen Sie nach der 1. Ampel rechts in die  F&#252;rstenberger Stra&#223;e ein und danach sofort links in „Am Geesthof” zur  Nr. 4.  Bitte melden sich beim ersten Besuch vorher zu einer kurzen  Einweisung an: Telefon 02831-97 66 260. Bequeme dunkle Kleidung ist  empfehlenswert, es                                   besteht die  M&#246;glichkeit, sich vor bzw. nach                                   dem  Sitzen umzuziehen.</p>
<div style="text-align: left;">.</div>
<div style="text-align: left;"><em><span style="color: #b9dc96;">* Symbole und Rituale</span></em></div>
<div style="text-align: left;">
<p><em>Im Zen sind religi&#246;se Symbole nur der Finger, der zum Mond zeigt -  aber nicht der Mond selbst. Sie sind Wegweiser, die &#252;ber sich hinaus  auf die jenseits allen Begreifens liegende Wirklichkeit hinweisen.  Allerdings k&#246;nnen sie zugleich auch Hindernisse auf dem spirituellen Weg  sein, wenn wir sie f&#228;lschlicherweise f&#252;r das halten, was sich nicht  durch Bilder oder Worte darstellen l&#228;sst.</em></p>
<p><em>Damit sie nicht unsere spirituelle Weiterentwicklung blockieren,  sollten wir uns stets &#252;ber den eigentlichen Zweck und Nutzen der Symbole  klar werden. Eine Buddha-Figur zum Beispiel erinnert uns an den gro&#223;en  Lehrmeister der Menschheit und fordert gleichzeitig dazu auf, seinen Weg  zur Befreiung von Leid und Angst fortzusetzen. Auch wenn diese Statue  ein wertvolles Kunstobjekt w&#228;re, bliebe sie aber letztendlich immer eine  leere Form. - Ebenso verh&#228;lt es sich mit den Ritualen im Zen. Ob es  dabei um Art und Weise der Meditation, um Rezitationen, Verbeugungen  oder Niederwerfungen geht, alle diese &#220;bungen dienen keinen religi&#246;sen  Bekundungen, sondern nur zur Einstimmung und Konzentration auf die  Versenkung.</em></p>
<p style="text-align: left;"><em>Erst wenn wir uns von den alten Denkweisen des spirituellen  Materialismus vollkommen befreien und bereit sind, das Eintauchen in die  gro&#223;e Leere zu wagen, werden wir aus dem Traum der dualistischen Welt  erwachen und die kosmische Dimension des urspr&#252;nglichen reinen Seins  entdecken. Dann werden wir die wahre Natur des nicht getrennten Selbst -  das Einssein mit der Urquelle - erkenne</em></p>
</div>
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		<title>DIE KUNST DES ACHTSAMEN LEBENS</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 18:07:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ho Tetsu</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[06 - ZenPraxis]]></category>

		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>

		<category><![CDATA[Zen-Meditation und Yoga]]></category>

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		<description><![CDATA[
Bereits zum zweiten Mal seit seiner Gr&#252;ndung im April 2008 hat der Zenkreis Linker Niederrhein einen &#8220;Tag der Achtsamkeit&#8221; veranstaltet. Diesmal hatten sich am 2. Adventssonntag 16 Teilnehmer in der Yoga-Oase eingefunden, um  mit ZenMeditation, Yoga und Stille-&#220;bungen die &#8220;Kunst des achtsamen Lebens&#8221; zu praktizieren. Die Resonanz war wieder so positiv, dass der Zenkreis diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>Bereits zum zweiten Mal seit seiner Gr&#252;ndung im April 2008 hat der Zenkreis Linker Niederrhein einen &#8220;Tag der Achtsamkeit&#8221; veranstaltet. Diesmal hatten sich am 2. Adventssonntag 16 Teilnehmer in der Yoga-Oase eingefunden, um  mit ZenMeditation, Yoga und Stille-&#220;bungen die &#8220;Kunst des achtsamen Lebens&#8221; zu praktizieren. Die Resonanz war wieder so positiv, dass der Zenkreis diese Veranstaltung in der Adventszeit zur st&#228;ndigen Einrichtung machen m&#246;chte.</p></div>
<p><span style="color: #b9cd96;">Einstimmung zum &#8220;Tag der Achtsamkeit&#8221;</span></p>
<p>&#8220;Achtsamkeit bedeutet die F&#228;higkeit, die Aufmerksamkeit ganz dem gegenw&#228;rtigen Moment zu widmen und dabei die innere und &#228;u&#223;ere Realit&#228;t wahrzunehmen, ohne sie zu bewerten. Den meisten Menschen f&#228;llt es heute schwer, angesichts vielf&#228;ltiger und permanenter Belastungen im t&#228;glichen Leben innerlich zur Ruhe zu kommen. Die Notwendigkeit, verschiedene Anforderungen gleichzeitig zu bew&#228;ltigen, verst&#228;rkt den Druck. Vor lauter Pflichten, Aufgaben und N&#246;ten geht der Blick f&#252;r den gegenw&#228;rtigen Augenblick verloren. Warum geschehen so viele Unf&#228;lle in Beruf, Verkehr und Haushalt, Ungeschicklichkeiten, Missverst&#228;ndnisse in der Kommunikation untereinander?</p>
<p>Gleichzeitig w&#228;chst jedoch die  Sehnsucht einmal inne zu halten, wieder zu Atem zu kommen und so neue Kraft zu sch&#246;pfen. Der Begriff ,,Achtsamkeit&#8221; ist fast zum Modewort geworden. Aber, wer &#252;bt sie im Alltag? Die F&#228;higkeit, sich ganz auf die Gegenwart einzulassen, ist lernbar. Es geht dabei darum, f&#252;r sich einen Weg zu finden, um mit den Belastungen im eigenen Leben, mit sich selbst und mit nahestehenden Menschen, achtsam und liebevoll umzugehen.</p>
<p>Heute wollen wir mit Hilfe von Zen-Meditation und Yoga-&#220;bungen lernen, uns immer mehr von Gedanken an die Vergangenheit und von Sorgen um die Zukunft zu l&#246;sen, um bewusst im Hier und Jetzt zu leben. In der Stille, im Abstand vom Getriebe des Alltags wollen wir uns ein&#252;ben im achtsamen Wahrnehmen des Augenblicks.</p>
<p>Die Aufgabe ist, die Achtsamkeit und geistige Gegenwart best&#228;ndig aufrechtzuerhalten. Deshalb wollen wir heute sehr wenig sprechen, um einander nicht zu st&#246;ren und uns gegenseitig nicht abzulenken. Das Hauptwerkzeug, sich in Achtsamkeit zu &#252;ben, ist der Atem. Er bildet die Br&#252;cke zwischen K&#246;rper und Gedanken. Immer, wenn unser Geist zerstreut ist, sammelt man ihn wieder mit dem bewussten Atem.  Dieses Verfahren hilft, die ungeteilte Aufmerksamkeit auf die &#220;bungen und die tiefe Innenschau zu richten.</p>
<p>An diesem „Tag der Achtsamkeit&#8221; k&#246;nnen auch sehr intensive Gef&#252;hle und Gedanken aus dem Unterbewusstsein aufsteigen, die wir nicht durch Ablenkungen unterdr&#252;cken sollten. Wir k&#246;nnen diese intensiven Energien aus dem Inneren beobachten, ohne uns mit ihnen zu identifizieren, an ihnen festzuhalten, und wir sollten sie akzeptieren als Teil unserer Lebenserfahrung.</p>
<p>Die Achtsamkeit ist ein Werkzeug, um mehr Herrschaft &#252;ber unsere k&#246;rperlichen, geistigen oder seelischen Aspekte zu erlangen. Sie kann uns helfen, mit jeder Lebenssituation bewusst und intelligent umzugehen. „Achtsamkeit erm&#246;glicht uns, jede Minute unseres Lebens ganz zu leben. Achtsamkeit schenkt uns Leben,&#8221; sagt Zen-Meister Thich Nhat Than. - Achtsamkeit ist der Schl&#252;ssel zu Liebe und Frieden.</p>
<p>Ich w&#252;nsche uns allen wertvolle Erfahrungen und tiefe Erkenntnisse.&#8221;</p>
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		<title>MEDITATIONS-TERMINE</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 12:49:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gregor</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[04 - Termine]]></category>

		<category><![CDATA[Meditations-Termine]]></category>

		<category><![CDATA[Tag der Achtsamkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[ 


.
Herzlich willkommen! 
Der Zenkreis trifft sich regelm&#228;&#223;ig alle zwei Wochen sonntags abends in Geldern, um in freundschaftlicher Atmosph&#228;re zu meditieren und sich gelegentlich dar&#252;ber auszutauschen. Willkommen sind alle am Zen-Weg Interessierte - ganz gleich welcher Konfession sie angeh&#246;ren. Der Einstieg ist jederzeit m&#246;glich. Jeder kommt und geht in eigener Verantwortung. Es gibt keine besondere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: left;"><span style="color: #b9dc96;"> </span></div>
<div style="text-align: left;">
<p><img class="size-full wp-image-105 alignnone" title="buddha11.jpg" src="http://www.zen-weg.de/wp-content/uploads/2008/05/buddha11.jpg" alt="buddha11.jpg" width="676" height="200" /></p>
<p>.</p>
<p><span style="color: #b9dc96;">Herzlich willkommen! </span></p>
<p>Der Zenkreis trifft sich regelm&#228;&#223;ig alle zwei Wochen sonntags abends in Geldern, um in freundschaftlicher Atmosph&#228;re zu meditieren und sich gelegentlich dar&#252;ber auszutauschen. Willkommen sind alle am Zen-Weg Interessierte - ganz gleich welcher Konfession sie angeh&#246;ren. Der Einstieg ist jederzeit m&#246;glich. Jeder kommt und geht in eigener Verantwortung. Es gibt keine besondere Verpflichtung.</p>
<p style="text-align: left;">.</p>
<p><span style="color: #b9cd96;">Die n&#228;chste ZenMeditation</span></p>
<p>findet am Sonntag, dem <span style="color: #b9dc96;"></span><span style="color: #b9dc96;">03. Juni 2012, </span>um 20 Uhr, in der  <a href="http://www.yoga-oase-geldern.de">Yoga-Oase</a> statt. -  Wegbeschreibung: Wenn Sie auf der Weseler Stra&#223;e (B 58) Richtung Geldern  fahren, biegen Sie nach der 1. Ampel rechts in die F&#252;rstenberger Stra&#223;e  ein und danach sofort links in „Am Geesthof&#8221; zur Nr. 4. Von den Teilnehmern wird - als Beteiligung an den Mietkosten f&#252;r den &#220;bungsraum - ein Beitrag von etwa 3,- Euro erbeten.  Bitte melden sich beim ersten Besuch vorher zu einer kurzen Anleitung an (Telefon 02831-97 66 260). Bequeme dunkle Kleidung ist empfehlenswert, es                                  besteht die M&#246;glichkeit, sich vor bzw. nach                                  dem Sitzen umzuziehen.</p>
<p>.</p>
<div><span style="color: #b9dc96;">Meditations-Termine 2012</span></div>
<div><span style="color: #b9dc96;"><br />
</span></div>
<div>Wir meditieren an folgenden Sonntagen jeweils ab 20.00 Uhr: 01. und 29.  Januar ___ 12. und 26. Februar ___ 11. und 25. M&#228;rz ___ 22. April___06. Mai___ 03. und 17. Juni ___ 01./ 15. und 29. Juli ___ 12. und 26. August ___  09. und 23. September ___  07. und 21. Oktober ___ 04. und 18. November ___02. und 30. Dezember 2012.___ Der &#8220;Tag der Achtamkeit&#8221; findet am 3. Adventssonntag, dem 16. Dezember 2012, statt.</div>
<div>.</div>
<p><span style="color: #b9dc96;">Der Ablauf der Meditationsabende</span></p>
<p class="MsoBodyText">gestaltet sich folgenderma&#223;en: Wir beginnen p&#252;nktlich um 20.00 Uhr mit einer kleinen Teezeremonie (Sarei). Anschlie&#223;end folgen zwei halbst&#252;ndige Medtationsrunden (Zazen). Dazwischen gibt es eine Gehmeditation (Kinhin). Zum Abschluss der praktischen &#220;bung rezitieren wir das Herz-Sutra (Hannya Shingyo). Danach bietet sich beim Tee noch Gelegenheit zum Gedankenaustausch. Die Zusammenkunft endet gegen 22 Uhr. -  Weitere Informationen zur Vorbereitung auf die ZenMeditation finden Sie in der rechten Spalte unter <span style="color: #b9dc96;">&#8220;03 - ZenMeditation&#8221;</span> und  <span style="color: #b9dc96;">&#8220;05 - Anleitung&#8221;</span>.</p>
<p class="MsoBodyText">
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>EINFACH GEN&#220;GSAM</title>
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		<comments>http://www.zen-weg.de/?p=711#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2009 07:58:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ho Tetsu</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[06 - ZenPraxis]]></category>

		<category><![CDATA[Ethik]]></category>

		<category><![CDATA[Mitgefühl]]></category>

		<category><![CDATA[Zen-Mönch]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Streben nach Macht, Reichtum, Ruhm oder sinnlichem Vergn&#252;gen macht das Leben sehr kompliziert und geht fast immer auf Kosten anderer. Frieden finden hat viel mit Einfachheit zu tun. Wenn der Geist zu verworren, zu komplex ist, zu viel Strategie bew&#228;ltigen muss, haben wir kaum eine Chance f&#252;r Frieden. Frieden und Liebe sind ganz einfache [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Streben nach Macht, Reichtum, Ruhm oder sinnlichem Vergn&#252;gen macht das Leben sehr kompliziert und geht fast immer auf Kosten anderer. Frieden finden hat viel mit Einfachheit zu tun. Wenn der Geist zu verworren, zu komplex ist, zu viel Strategie bew&#228;ltigen muss, haben wir kaum eine Chance f&#252;r Frieden. Frieden und Liebe sind ganz einfache Dinge. Wir sind immer wieder verbl&#252;fft, wenn wir irgendwo auf der Welt einem schlichten Menschen begegnen und sogleich sp&#252;ren: Hier ist gelebte Liebe. Du bist willkommen, du wirst bewirtet, bekommst ein Bett, es ist alles ganz unkompliziert.</p>
<p>Buddhas Botschaft lautet: Setzt euer Verstehen ins allt&#228;gliche Leben um! Lernt, mit offenen H&#228;nden zu geben! Seid unkompliziert, richtet euch das Leben so ein, dass ihr nicht viele K&#252;he braucht, auf die ihr aufpassen m&#252;sst! Richtet euch ein Leben ein, das einfach von der Hand geht! Das ist die Botschaft der monastischen Lebensweise: wenig Besitz, aus alten Flicken gefertigte Kleidung, keine Haare, die wir t&#228;glich pflegen m&#252;ssen, keine komplizierten Beziehungen.</p>
<p>Die meisten von uns befinden sich jedoch in komplexeren Lebenssituationen. Wir haben einen fordernden Beruf, der auch sehr interessant sein kann. Wir haben eine Familie oder leben in Partnerschaft mit all ihren Sch&#246;nheiten und Komplikationen. Wir essen und trinken und brauchen ein Dach &#252;ber dem Kopf - daran ist ja nichts schlecht. Leidvoll wird es dann, wenn wir krampfhaft versuchen, noch mehr zu erreichen und anzuh&#228;ufen oder gar vorwiegend auf Kosten anderer unsere Anspr&#252;che auszuweiten, nicht nur um unsere eigene Existenz zu sichern, sondern um unsere Tr&#228;ume zu verwirklichen.</p>
<p>Leidvoll wird es, wenn wir von unserer Gier und unserer Aversion bestimmt werden. Da fangen all die immensen ethischen Probleme an. Wir sind st&#228;ndig im Dilemma gefangen, dass wir leben wollen und uns immer auf Kosten anderer Lebensformen erhalten. Die Umsetzung unserer Einsichten beginnt da, wo Ethik nicht blo&#223;e Theorie bleibt, sondern zu gelebtem Mitgef&#252;hl wird. Die L&#246;sung ist nicht im rein &#196;u&#223;eren, sondern grunds&#228;tzlich in unserer innersten Absicht zu finden. Diese Umsetzung ist ein lebenslanger Prozess und nicht selten ein Kampf gegen uralte Gewohnheiten. Wir k&#246;nnen immer wieder von neuem schauen: Brauchen wir all das wirklich, wovon wir tr&#228;umen, um gl&#252;cklich zu sein.</p>
<p>&#220;berall k&#246;nnen wir uns in neue Abh&#228;ngigkeiten und Kreisl&#228;ufe verwickeln. Geht es tats&#228;chlich nicht auch etwas einfacher? Wenn wir erst einmal unsere Grundbed&#252;rfnisse befriedigen k&#246;nnen, brauchen wir nicht st&#228;ndig neuen W&#252;nschen nachzurennen, sondern k&#246;nnten uns nun fragen, was denn wirklicher Luxus sei. Als der Buddha das Beispiel mit den K&#252;hen gab, machte er seine M&#246;nche auf die Tatsache aufmerksam, dass eine der Sch&#246;nheiten des monastischen Lebens darin besteht, Zeit zu haben f&#252;r die Praxis.</p>
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		<title>ANLEITUNG ZUR MEDITATION</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Jan 2009 17:16:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ho Tetsu</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[05 - Anleitung]]></category>

		<category><![CDATA[Zazen]]></category>

		<category><![CDATA[Zen-Praxis]]></category>

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EINFACH NUR SITZEN
Vorkenntnisse                                  des praktischen Zazen  sind nicht erforderlich,             [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-bottom: 6pt; line-height: 15pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial"><img src="http://www.zen-weg.de/wp-content/uploads/2008/05/yoze.jpg" alt="yoze.jpg" width="672" height="200" /></p>
<p><span style="color: #b9dc96;">EINFACH NUR SITZEN</span></p>
<p>Vorkenntnisse                                  des praktischen Zazen  sind nicht erforderlich,                                  aber Anf&#228;nger  sollten zumindest wissen, was Zen bzw.                                   Zazen bedeutet und was sie erwartet: zwei halbst&#252;ndige Meditationsrunden regungsloses Sitzen. Die »stille Sitzmeditation« (Zazen) ist eine Methode zur umfassenden Bewusstseinsschulung und pers&#246;nlichen Reifung: Zazen &#252;ben heisst, mit einem H&#246;chstma&#223; an Konzentration und Achtsamkeit den Geist reinigen, leermachen - nicht denken.</p>
<p>Bei der klassischen Meditationshaltung setzt man sich m&#246;glichst aufrecht auf ein Kissen (Zafu), kreuzt die Beine und dr&#252;ckt die Knie auf den Boden. Das Dreieck aus Knien und Stei&#223;bein sorgt f&#252;r eine stabile K&#246;rperhaltung als gute Voraussetzung, um auch innerlich zur Ruhe zu kommen. Es sollte sich jedoch niemand durch die  Strenge der Sitzhaltung abschrecken lassen. Sollte es aus k&#246;rperlichen  Gr&#252;nden nicht m&#246;glich sein, eine der folgenden Sitzhaltungen einzunehmen, so  besteht die M&#246;glichkeit, das Meditieren auf einem Stuhl oder einem  B&#228;nkchen zu praktizieren.</p>
<p><span style="color: #b9dc96;"><span style="color: #b9dc96;">Burmesischer Sitz</span><br />
</span>Anf&#228;nger sollten mit dem burmesischen Sitz oder Fersensitz beginnen. Die Unterschenkel liegen hierbei nahezu parallel voreinander, wobei die Kn&#246;chel auf der Unterlage ruhen. Das ist weniger anstrengend f&#252;r die Knie. Nach einiger &#220;bung kann man sich langsam zum halben Lotussitz „hocharbeiten“.</p>
<p><span style="color: #b9dc96;">Lotussitz</span><br />
Rechten Fu&#223; so weit oben wie m&#246;glich auf den linken Oberschenkel legen und den linken Fu&#223; entsprechend auf den rechten. Allerdings k&#246;nnen nur wenige Menschen ohne monatelange Streck&#252;bungen diese Sitzposition m&#252;helos einnehmen.</p>
<p><span style="color: #b9dc96;">Halber Lotussitz<br />
</span>Im Prinzip wie beim vollen Lotussitz, aber nur den linken Fu&#223; auf den rechten Oberschenkel legen oder umgekehrt. – Eine leicht ge&#228;nderte Form besteht darin, den Fu&#223; statt auf den Ober- auf den Unterschenkel zu legen, was wesentlich einfacher ist. – Noch einfacher ist es, nur die Unterschenkel kurz &#252;ber den Kn&#246;cheln zu kreuzen.</p>
<p><span style="color: #b9dc96;">Fersensitz (Seiza)</span><br />
Diese kniende Haltung kann auf einem Kissen (auch hochkant) oder einem B&#228;nkchen eingenommen werden. Das Gewicht ruht auf dem Sitzkissen bzw. der Bank, den Knien, Schienbeinen und Kn&#246;cheln. Der Fersensitz eignet sich bei l&#228;ngerem Zazen als Entspannungs&#252;bung.</p>
<p><span style="color: #b9dc96;">K&#246;rperhaltung</span><br />
Aus der stabilen Sitzhaltung heraus strebt die Wirbels&#228;ule senkrecht nach oben. Hohlkreuz und „Buckel“ sollten vermieden werden. Der Kopf ist gerade, das Kinn leicht zur&#252;ckgezogen, so dass der Scheitel gegen die Decke „st&#246;&#223;t“. Die Schultern bleiben locker.</p>
<p><span style="color: #b9dc96;">Handhaltung</span><br />
Zwei Handhaltungen sind m&#246;glich: 1. Die rechte Hand umfasst den linken Daumen von oben. Die Finger der linken Hand bedecken die rechte Faust. Beide H&#228;nde vor dem Unterleib entspannt auf den Oberschenkeln ablegen. 2. Die H&#228;nde liegen wie zwei Schalen &#252;bereinander, die linke Hand in der rechten. Die Daumen ber&#252;hren sich leicht und bilden mit den Zeigefingern das kosmische Mudra – ein Oval, das ungef&#228;hr auf H&#246;he des Bauchnabels gehalten wird.</p>
<p><span style="color: #b9dc96;">Augen</span><br />
Wann immer wir Zazen praktizieren, sollten wir mit niedergeschlagenen, aber leicht ge&#246;ffneten Augen im Winkel von etwa 45 Grad vor uns auf den Boden oder gegen die Wand blicken. Dabei schauen wir mit h&#246;chster Aufmerksamkeit „nach innen“ und achten darauf, keinen Blickpunkt au&#223;en zu fixieren.</p>
<p><span style="color: #b9dc96;">Atmung</span><br />
Bei der Zen-Meditation sollte die Atmung einen langsamen, kraftvollen und nat&#252;rlichen Rhythmus aufbauen. Wenn man sich auf ein langes und tiefes Ausatmen konzentriert und die Aufmerksamkeit auf die Haltung lenkt, geschieht die Einatmung ganz von selbst. Geatmet wird in das Zwerchfell, nicht in den Brustkorb. Die Ausatmung, die leichten Druck auf den ganzen Unterleib aus&#252;bt, entwickelt gro&#223;e Energie in H&#246;he der Taille und Nieren. Beim Zazen verlangsamt sich der Atemrhythmus wie auch der Herzrhythmus; das Blut und die inneren Organe werden besser mit Sauerstoff versorgt.</p>
<p><span style="color: #b9dc96;">Der Geist</span><br />
Um den Geist zu beruhigen, sollten wir aufmerksam unserem Atem folgen und beim Ausatmen mitz&#228;hlen: am besten bis zehn und dann wieder von vorn beginnen. Dabei sitzen wir wie ein Berg und lassen die Gedanken wie Wolken an uns vor&#252;berziehen. Nicht gegen sie ank&#228;mpfen, sich nicht dar&#252;ber &#228;rgern, aber sich auch nicht von ihnen mitziehen lassen. Sie einfach unbeeindruckt beobachten. Wenn dann die st&#246;renden Gedanken seltener werden, konzentrieren wie uns auf die Pausen dazwischen, auf das &#8220;Nichts&#8221;, keine bildlichen Vorstellungen, keine Assoziationen, einfach nur bewusst da sein.</p>
<p><span style="color: #b9dc96;">KINHIN - ZAZEN IN DER BEWEGUNG</span></p>
<p>Die Gehmeditation, japanisch Kinhin genannt, ist im Grunde die Fortsetzung des Zazen in der Bewegung. Zwischen den einzelnen Sitz-Phasen gehen wir meditierend im Kreis, in dem wir achtsam beim Einatmen und Ausatmen je einen Schritt machen. Die Augen sind wie beim Zazen halb ge&#246;ffnet, der Blick bewegt sich zwei Meter voraus etwa in H&#246;he der Taille des Vorangehenden.</p>
<p>Die H&#228;nde liegen ungef&#228;hr vor dem Solarplexus ineinander, so dass die Unterarme in der Waagerechten eine Gerade bilden. Die rechte Hand formt eine Faust, die linke bedeckt sie von vorn. Beim Gehen wird die Ferse zuerst aufgesetzt, dann rollt der Fu&#223; in einer sanften Bewegung ab. So schreiten wir mit geradem R&#252;cken und lockeren Schultern etwa f&#252;nf Minuten hintereinander durch den Meditationsraum.</p>
<p>.</p>
<p class="MsoBodyText"><span style="color: #b9dc96;">SYMBOLE UND RITUALE<br />
</span></p>
<p>Im Zen sind religi&#246;se Symbole nur der Finger, der zum Mond zeigt - aber nicht der Mond selbst. Sie sind Wegweiser, die &#252;ber sich hinaus auf die jenseits allen Begreifens liegende Wirklichkeit hinweisen. Allerdings k&#246;nnen sie zugleich auch Hindernisse auf dem spirituellen Weg sein, wenn wir sie f&#228;lschlicherweise f&#252;r das halten, was sich nicht durch Bilder oder Worte darstellen l&#228;sst.</p>
<p>Damit sie nicht unsere spirituelle Weiterentwicklung blockieren, sollten wir uns stets &#252;ber den eigentlichen Zweck und Nutzen der Symbole klar werden. Eine Buddha-Figur zum Beispiel erinnert uns an den gro&#223;en Lehrmeister der Menschheit und fordert gleichzeitig dazu auf, seinen Weg zur Befreiung von Leid und Angst fortzusetzen. Auch wenn diese Statue ein wertvolles Kunstobjekt w&#228;re, bliebe sie aber letztendlich immer eine leere Form. - Ebenso verh&#228;lt es sich mit den Ritualen im Zen. Ob es dabei um Art und Weise der Meditation, um Rezitationen, Verbeugungen oder Niederwerfungen geht, alle diese &#220;bungen dienen keinen religi&#246;sen Bekundungen, sondern nur zur Einstimmung und Konzentration auf die Versenkung.</p>
<p>Erst wenn wir uns von den alten Denkweisen des spirituellen Materialismus vollkommen befreien und bereit sind, das Eintauchen in die gro&#223;e Leere zu wagen, werden wir aus dem Traum der dualistischen Welt erwachen und die kosmische Dimension des urspr&#252;nglichen reinen Seins entdecken. Dann werden wir die wahre Natur des nicht getrennten Selbst - das Einssein mit der Urquelle - erkennen.</p>
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		<title>VERSUCH EINER WEGBESCHREIBUNG</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Jan 2009 16:03:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ho Tetsu</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[02 - Was ist Zen?]]></category>

		<category><![CDATA[Rinzai]]></category>

		<category><![CDATA[Wesensschau]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die Wurzeln des Zen reichen 2.500 Jahre zur&#252;ck bis zum historischen Buddha in Indien. Sein Leben zeigt als &#228;ltestes Vorbild der Menschheitsgeschichte, wie man aus eigener Kraft zu Erleuchtung und Vollkommenheit gelangen kann. Buddha war auch der erste, der die urspr&#252;ngliche Yoga-Meditation aus ihrer asketischen Einengung der Weltabkehr befreite und in eine praktische &#220;bung f&#252;r [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.zen-weg.de/wp-content/uploads/2008/05/buddha9.jpg" alt="buddha9.jpg" width="672" height="200" /></p>
<p>Die Wurzeln des Zen reichen 2.500 Jahre zur&#252;ck bis zum historischen Buddha in Indien. Sein Leben zeigt als &#228;ltestes Vorbild der Menschheitsgeschichte, wie man aus eigener Kraft zu Erleuchtung und Vollkommenheit gelangen kann. Buddha war auch der erste, der die urspr&#252;ngliche Yoga-Meditation aus ihrer asketischen Einengung der Weltabkehr befreite und in eine praktische &#220;bung f&#252;r jeden zur Bew&#228;ltigung seiner Lebensaufgabe umwandelte.</p>
<p>Im sechsten Jahrhundert brachte der legend&#228;re Patriarch Bodhidharma dieses Gedankengut nach China. Der Legende nach &#252;bte er dort neun Jahre lang vor einer Felswand das „Sitzen in Versunkenheit“. Seine Lehre, der stark auf die Meditation ausgerichtete Dhyana-Buddhismus, entwickelte sich unter taoistischen und konfuzianischen Einfl&#252;ssen zur chinesischen Urvariante des Zen zum Chan-na: kurz Chan genannt.</p>
<p>Im Lauf der folgenden Jahrhunderte bildeten sich in China unter den gro&#223;en, bis heute ma&#223;geblichen Meistern bedeutende Chan-Schulen heraus. Zwei davon gelangten als Rinzai- und Soto-Schule im 13. Jahrhundert nach Japan, wo sie unter der Bezeichnung «Zen» (Abk&#252;rzung von Zenno / Zenna, der japanischen Lesart von Channa) weitere ber&#252;hmte Meister hervorbrachten und noch heute existieren.</p>
<p>Alle gro&#223;en Zen-Schulen waren und sind sich darin einig, dass Buddha weder eine menschliche Gottheit noch der Sch&#246;pfer der Welt ist, sondern ein Mensch. Buddha Shakyamuni wird verehrt, weil seine Dharma-Lehre eine der &#228;ltesten Erl&#246;sungslehren der Erde ist, deren Sch&#246;pfer wir kennen und der noch heute Millionen Anh&#228;nger hat.</p>
<p>Und er war nicht der einzige Buddha, vor ihm und nach ihm gab es noch andere Buddhas, die eine fast ebenso tiefe Einsicht erreicht haben. Jeder Mensch kann zum Buddha werden, denn er tr&#228;gt die „Buddha-Natur“, den Ansatz der Vollkommenheit in sich, um sich von den Ursachen des Leids (Begierde, Hass, Verblendung) befreien zu k&#246;nnen.</p>
<p>Die Zen-Meditation dient zur Vorbereitung dieser „Gro&#223;en Erfahrung&#8221;, jener mystischen Wirklichkeit von Satori oder Kensho (Erleuchtung bzw. Wesensschau), die gemeinhin als Ziel der Zen-&#220;bung angesehen wird. Ein solches Ziel darf es aber eigentlich im Sinne der Selbstlosigkeit des Zen gar nicht geben. Die „Erfahrung&#8221; kann deshalb auch nicht herbeigef&#252;hrt werden - und sei es durch noch so intensives &#220;ben.</p>
<p>Man darf die Erleuchtung nicht suchen, nicht erwarten, nicht erhoffen, man kann sich h&#246;chstens von ihr finden und erfassen lassen. Wo diese Erfahrung in einem Menschen stattgefunden hat, da formt und pr&#228;gt sie Ausdruck und Haltung, bis sie im Leben und Sein des Einzelnen vollkommen integriert und dann in seiner Erscheinung erkennbar ist, insbesondere f&#252;r einen anderen Erfahrenen.</p>
<p>Zen gr&#252;ndet zwar im Buddhismus, vermittelt aber keinen Glauben, kein Dogma, kein theoretisches Wissen, sondern eine Lebenshaltung und einen Weg zur wahren Menschlichkeit. Die drei tragenden S&#228;ulen des Zen sind Meditation, Ethik und die von Weisheit durchdrungene Erkenntnis der Wirklichkeit.</p>
<p>Wer sich mit Zen besch&#228;ftigt, wird bald erkennen, dass es ihm eine vollkommen neue Perspektive auf sich und die Welt erm&#246;glicht. Die Einsicht in das eigene Wesen, mit der im Idealfall die Einsicht ins Wesen aller Dinge verbunden ist, das ist es, was Zen auch f&#252;r viele Menschen hier im Westen so attraktiv und wertvoll macht, auch wenn sie nur bestimmte Bereiche in ihren Alltag integrieren k&#246;nnen.</p>
<p>Was ist nun also Zen?</p>
<p>Das Geheimnis des Zen ist die Praxis des Zazen: In einer Haltung tiefer Konzentration einfach nur sitzen, ohne Ziel und ohne Streben nach Erleuchtung. Die Zen-Meditation f&#252;hrt nicht in die Isolation, sondern wirkt sich positiv auf K&#246;rper und Geist aus. Denn sie f&#252;hrt beide zur&#252;ck zu ihrem normalen Zustand. – Zen ist der Weg zu unserer urspr&#252;nglichen Natur, der „Buddha-Natur“</p>
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		<title>ZEN MEDITATION</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Jan 2009 15:31:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ho Tetsu</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[03 - ZenMeditation]]></category>

		<category><![CDATA[Gassho Tetto]]></category>

		<category><![CDATA[Gehmeditation]]></category>

		<category><![CDATA[Herz-Sutra]]></category>

		<category><![CDATA[Jikijitsu]]></category>

		<category><![CDATA[Kinhin]]></category>

		<category><![CDATA[Meditationsleiter]]></category>

		<category><![CDATA[Rezitation]]></category>

		<category><![CDATA[Ritual]]></category>

		<category><![CDATA[Sarei]]></category>

		<category><![CDATA[Schlaghölzer]]></category>

		<category><![CDATA[Shasshu]]></category>

		<category><![CDATA[Sitzmeditation]]></category>

		<category><![CDATA[Takus]]></category>

		<category><![CDATA[Teezeremonie]]></category>

		<category><![CDATA[Zen-Geist]]></category>

		<category><![CDATA[Zendo]]></category>

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Unser &#220;bungsraum
Seit dem Fr&#252;hjahr 2008 befindet sich unser &#220;bungsraum (Zendo) in der  Yoga-Oase. (Wegbeschreibung: Wenn Sie auf der Weseler Stra&#223;e (B 58) Richtung Geldern  fahren, biegen Sie nach der 1. Ampel rechts in die F&#252;rstenberger Stra&#223;e  ein und danach sofort links in „Am Geesthof&#8221; zur Nr. 4.) Hier k&#246;nnen wir in einer angenehmen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><strong><img src="http://www.zen-weg.de/wp-content/uploads/2008/05/y_z.jpg" alt="y_z.jpg" width="672" height="200" /></strong></div>
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<p><span style="color: #b9dc96;"><strong>Unser &#220;bungsraum</strong></span></p>
<p>Seit dem Fr&#252;hjahr 2008 befindet sich unser &#220;bungsraum (Zendo) in der  <a href="http://www.yoga-oase-geldern.de">Yoga-Oase</a>. (Wegbeschreibung: Wenn Sie auf der Weseler Stra&#223;e (B 58) Richtung Geldern  fahren, biegen Sie nach der 1. Ampel rechts in die F&#252;rstenberger Stra&#223;e  ein und danach sofort links in „Am Geesthof&#8221; zur Nr. 4.) Hier k&#246;nnen wir in einer angenehmen und ruhigen Atmosph&#228;re Zazen praktizieren und je nach Bedarf alle Einrichtungen nutzen - bis hin zur komplett ausgestatteten K&#252;che. Sitzkissen und Matten sind ebenfalls vorhanden. Von den Teilnehmern wird - als Beteiligung an den Mietkosten f&#252;r den &#220;bungsraum - ein Beitrag von etwa 3,- Euro erbeten.</div>
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<p>.</p></div>
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<p><span style="color: #b9dc96;"><strong>Anf&#228;ngerInnen sind stets willkommen</strong></span></p>
<p>Unge&#252;bte erlernen zun&#228;chst einmal das &#8220;richtige Sitzen&#8221;, die &#228;u&#223;eren  Voraussetzungen f&#252;r Zazen. In aller Stille, regungslos, aufrecht und  wach sitzen wir m&#246;glichst mit &#252;bergeschlagenen Beinen auf einem  Meditationskissen. Wir &#252;ben die feinf&#252;hlige Balance zwischen Anspannung  und Entspannung, in der unser K&#246;rper ruhen und unsere Atmung ihren  nat&#252;rlichen Rhythmus annehmen kann.</p>
<p>Dann lernen wir Hilfsmittel kennen,  die den Geist zur Ruhe bringen. Die F&#228;higkeiten der Konzentration und  Fokussierung werden schrittweise gesch&#228;rft und wir wachsen in unserem  Verm&#246;gen, mit Klarheit und Aufmerksamkeit in Zazen zu sitzen. Indem wir  das diskursive Denken beenden, kommt allm&#228;hlich auch das zum Vorschein,  was sich bisher unbesehen an der &#8220;R&#252;ckseite&#8221; des Geistes abgespielt hat.  Den geistigen Blick f&#252;r das Unbewusste zu &#246;ffnen, ist  zweifellos ein  gro&#223;er Gewinn f&#252;r uns selbst und f&#252;r den Dienst an unseren Mitmenschen.</p>
<p>Die japanische Form der Zen-&#220;bung, die wir praktizieren, ist von Ritualen und Formen gepr&#228;gt. Sie erfordert daher ein gewisses Ma&#223; an Disziplin, und eignet sich nur f&#252;r Menschen, die bereit sind, an sich zu arbeiten. Vorkenntnisse sind zwar nicht erforderlich, aber Sie sollten vorher einmal ausprobieren, ob Sie eine Viertelstunde lang ruhig sitzen k&#246;nnen. Eine f&#252;r Sie geeignete Haltung und Sitzhilfe finden Sie rechts unter &#8220;05 - Anleitung&#8221;.</p>
<p>Bitte melden sich beim ersten Besuch vorher zu einer kurzen Einweisung an (Telefon 02831-9766260). Bequeme, dezente Kleidung ist empfehlenswert; es besteht die M&#246;glichkeit, sich vor bzw. nach dem Zazen umzuziehen. - F&#252;r Interessierte, die sich zun&#228;chst umfassender informieren m&#246;chten, bieten wir auf Wunsch auch die M&#246;glichkeit zu einem pers&#246;nlichen Gespr&#228;ch.</p>
<p>.</p>
<p><span style="color: #b9dc96;">Ablauf der Meditationsabende</span></p>
<p>Wir treffen uns etwa eine Viertelstunde vor Beginn der Meditation, um unsere Sitzpl&#228;tze vorzubereiten, so dass wir ungest&#246;rt p&#252;nktlich um 20.00 Uhr anfangen k&#246;nnen. Wer danach die Zendo-T&#252;r verschlossen vorfindet, muss diesmal leider drau&#223;en bleiben.</p>
<p>Der Ablauf gestaltet sich folgenderma&#223;en:</p>
<p>Kleine Teezeremonie zur Begr&#252;&#223;ung (Sarei)</p>
<p>Einstimmung und Anleitung</p>
<p>Sitzmeditation (Zazen)</p>
<p>Meditation im Gehen (Kinhin)</p>
<p>Sitzmeditation (Zazen)</p>
<p>Rezitation des Herz-Sutra (Hannya Shingyo)</p>
<p>Danach bietet sich beim Tee noch eine Gelegenheit zum Gedankenaustausch. Die Zusammenkunft endet gegen 22 Uhr.</p>
<p>.</p>
<p><span style="color: #b9dc96;">_Sarei</span><br />
Zu Beginn jedes Meditationsabends trinken wir in einer kleinen Zeremonie gemeinsam Tee. Dabei teilen wir uns den Inhalt der Tasse in vier Schl&#252;ckchen f&#252;r &#8220;Reinheit, Ehrfurcht, Harmonie und Stille&#8221; ein.</p>
<p><span style="color: #b9dc96;">_Zazen</span><br />
ist das Sitzen in Stille mit geradem R&#252;cken und m&#246;glichst &#252;berkreuzten Beinen. Sollte es aus k&#246;rperlichen Gr&#252;nden nicht m&#246;glich sein, diese Sitzhaltung einzunehmen, so bestehen auch andere M&#246;glichkeiten um Zazen zu praktizieren. Weitere Informationen dazu finden Sie rechts unter „05 - Anleitung&#8221;. - F&#252;r den Anf&#228;nger geht es beim Zazen zun&#228;chst einmal darum, zu lernen, den Geist auf ein Objekt zu konzentrieren. Dies geschieht durch das Z&#228;hlen bzw. Beobachten der Atemz&#252;ge. - W&#228;hrend einer Sitzrunde darf die Zendo (&#220;bungsraum) weder betreten noch verlassen werden.</p>
<p><span style="color: #b9dc96;">_Kinhin</span><br />
Bei der Gehmeditation soll die Geisteshaltung, die beim Zazen ge&#252;bt wurde, in die Bewegung integriert und die gewonnene Achtsamkeit beibehalten werden. Wir gehen etwa f&#252;nf Minuten in einer Reihe hintereinander und verbinden unseren Atem mit den Schritten. Dabei gehen wir zun&#228;chst mit hoher Achtsamkeit langsam, wechseln dann beim ersten Klang der Takus (Schlagh&#246;lzer) mit einer Verbeugung (Gassho Tetto) in eine schnellere Gangart und begeben uns beim zweiten Schlag zu unseren Pl&#228;tzen. W&#228;hrend des Kinhin darf die Zendo verlassen werden. Weitere Informationen finden Sie rechts unter &#8220;05 - Anleitung&#8221;.<br />
<span style="color: #b9dc96;"><br />
_Rezitation</span><br />
Wir rezitieren das Herz-Sutra im monotonen japanischen Sprechgesang. Den Text und die deutsche &#220;bersetzung finden Sie rechts unter „Rezitation&#8221;.</p>
<p>.</p>
<p><strong><span style="color: #b9dc96;">Zendo-Regeln<br />
</span></strong></p>
<p>1. Die Zendo ist der &#220;bungsraum, wo wir Zazen praktizieren. Sie ist ein Ort h&#246;chster Achtsamkeit; ein Ort des Sitzens und der Selbstfindung in Stille. F&#252;r uns wird der Yoga-Raum am Sonntagabend zur Zendo.</p>
<p>2. Beim Eintreten in die Zendo verbeugen wir uns mit vor der Brust aneinander gelegten Handfl&#228;chen (Gassho tetto) und gehen mit dieser Handhaltung (Gassho) zu unserem Platz. Dort drehen wir uns zur Raummitte, verbeugen und setzen uns hin.</p>
<p>3. Beim Verlassen der Zendo machen wir an unserem Platz, dem Raum zugewandt, Gassho tetto. Dann begeben wir uns mit Shasshu, der Handhaltung wie bei der Gehmeditation - d.h. mit der rechten Hand den linken Daumen umfassen und mit den Fingern der Linken den rechte Handr&#252;cken bedecken - bis zur T&#252;r. Dort machen wir Gassho tetto zum Raum hin und geht hinaus.</p>
<p>4. W&#228;hrend einer Zazen-Periode sollte man sich m&#246;glichst nicht bewegen oder unn&#246;tige Ger&#228;usche machen. Die Zendo darf nur w&#228;hrend der Gehmeditation (Kinhin) betreten und verlassen werden.</p>
<p>5. Der Meditationsleiter (Jikijitsu) ist f&#252;r die Aufrechterhaltung des Zen-Geistes und der Harmonie in der Zendo zugunsten aller verantwortlich.</p>
<p>6. In der Zendo sollen alle ichhaften Willens&#228;u&#223;erungen aufgegeben und ausgel&#246;scht werden, so dass die &#220;benden ihre wahre Natur erfahren k&#246;nnen. Alle bem&#252;hen sich in Harmonie miteinander und nach Kr&#228;ften, diesen Regeln in Achtsamkeit zu gen&#252;gen.</p>
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		<title>ZEN-LITERATUR</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Dec 2008 19:33:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gregor</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[08 - Literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Zen-Sprichwort lautet: &#8220;Das Bild eines Kuchens kann nicht den Hunger stillen&#8221;. Das hei&#223;t aber auch, Lesen allein bringt uns nicht weiter.  Man muss das, was in den B&#252;chern steht, selber praktizieren und die Meditation am eigenen K&#246;rper erleben. Selbst, wenn man die Aufl&#246;sung von Koans oder autentische Schilderungen von Erleuchtungserfahrungen f&#228;nde, w&#252;rde das einem &#252;berhaupt nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Zen-Sprichwort lautet: &#8220;Das Bild eines Kuchens kann nicht den Hunger stillen&#8221;. Das hei&#223;t aber auch, Lesen allein bringt uns nicht weiter.  Man muss das, was in den B&#252;chern steht, selber praktizieren und die Meditation am eigenen K&#246;rper erleben. Selbst, wenn man die Aufl&#246;sung von Koans oder autentische Schilderungen von Erleuchtungserfahrungen f&#228;nde, w&#252;rde das einem &#252;berhaupt nicht weiterhelfen. B&#252;cher k&#246;nnen nur den Weg weisen, den jeder f&#252;r sich selber gehen muss.</p>
<p><span style="font-size: x-small;">Alle mit einem Stern* markierten Titel geh&#246;ren zum Bestand der Zenkreis-Bibliothek.</span></p>
<p>Abehsera, Michel<br />
<strong>Zen-Kochkunst - Das erste makrobiotische Gesundheits-Kochbuch</strong> *</p>
<p>Abt Muho<br />
<strong>Zazen oder der Weg zum Gl&#252;ck </strong>*</p>
<p>Aitken, Robert<br />
<strong>Zen als Lebenspraxis</strong> *<strong></strong>Allen, Robert<br />
<strong>A Thousand Paths to Zen - 1000 wise and inspiring thoughts to Zen</strong> *</p>
<p>Batchelor, Stephen<br />
<strong>Buddhismus f&#252;r Ungl&#228;ubige</strong> *</p>
<p>Bazzano, Manu<br />
<strong>Zen-Gedichte</strong> *</p>
<p>Beck, Charlotte Joko<br />
<strong>Zen im Alltag</strong> *</p>
<p>Bessermann, Perle / Steger, M.<br />
<strong>Verr&#252;ckte Wolken</strong></p>
<p>Bottini, Oliver<br />
<strong>Das gro&#223;e O.W. Barth-Buch des Zen</strong> *</p>
<p>Bovay, Kaltenbach, de Smedt<br />
<strong>Zen - Praxis und Lehre (nach Meister Deshimaru)</strong> *</p>
<p>B&#228;utigam, Uwe<br />
<strong>Buddha begegnen - An heiligen Orten in Nepal und Japan</strong> *</p>
<p>Breyer, Karin<br />
<strong>Rendezvous mit Buddha - Buddhistische Kl&#246;ster und Zentren</strong> *</p>
<p>Brown, Edward Espe<br />
<strong>Das L&#228;cheln der Radieschen - Zen in der Kunst des Kochens</strong> *</p>
<p>Daehaeng, Zen-Meisterin<br />
<strong>Wie flie&#223;endes Wasser - 33 Zen-Geschichten aus Korea</strong> *</p>
<p>Deshimaru, Taisen<br />
<strong>Za-Zen - Die Praxis des Zen</strong> *</p>
<p>Deshimaru, Taisen<br />
<strong>Zen in den Kampfk&#252;nsten Japans</strong> *</p>
<p><span id="more-282"></span></p>
<p>D&#252;rckheim, Graf Karlfried<br />
<strong>Der Ruf nach dem Meister</strong> *</p>
<p>D&#252;rckheim, Graf Karlfried<br />
<strong>Meditieren - wozu und wie</strong> *</p>
<p>D&#252;rckheim, Graf Karlfried<br />
<strong>Der Alltag als &#220;bung</strong> *</p>
<p>D&#252;rckheim, Graf Karlfried<br />
<strong>Durchbruch zum Wesen</strong> *</p>
<p>D&#252;rckheim, Graf Karlfried<br />
<strong>&#220;berweltliches Leben in der Welt</strong> *</p>
<p>D&#252;rckheim, Graf Karlfried<br />
<strong>Von der Erfahrung der Transzendenz</strong> *</p>
<p>D&#252;rckheim, Graf Karlfried<br />
<strong>Zen und Wir</strong> *</p>
<p>Enomiya-Lassalle, H.M.<br />
<strong>Zen-Meditation f&#252;r Christen</strong> *</p>
<p>Enomiya-Lassalle, H.M.<br />
<strong>Weg zur Erleuchtung</strong> *</p>
<p>Geisser, Marcel<br />
<strong>Die Buddhas der Zukunft</strong> *</p>
<p>Glassmann, Bernard T. / Fields, Rick<br />
<strong>Anweisungen f&#252;r den Koch - Lebensentwurf eines Zen-Meisters</strong> *</p>
<p>Groening, Lies<br />
<strong>Die lautlose Stimme der einen Hand</strong></p>
<p>Hanh, Thich Nhat<br />
<strong>Das Herz von Buddhas - Lehre  Praxis des gl&#252;cklichen Lebens</strong> *</p>
<p>Hanh, Thich Nhat<br />
<strong>Meditationen zu „Lebendiger Buddha, lebendiger Christus&#8221; </strong>*</p>
<p>Hanh, Thich Nhat / Anh-Huong, Nguyen<br />
<strong>Geh-Meditationen -  DVD-Unterweisung und Meditationen auf CD</strong> *</p>
<p>Hanh, Thich Nhat<br />
<strong>Schl&#252;ssel zum Zen - Der Weg zu einem achtsamen Leben</strong> *</p>
<p>Herrigel, Eugen<br />
<strong>Zen in der Kunst des Bogenschie&#223;ens</strong> *</p>
<p>Horn, Maria<br />
<strong>Der kleine Zen-Garten</strong> *</p>
<p>Huang-Po<br />
<strong>Der Geist des Zen - Die Lehre des chinesischen Meisters</strong> *</p>
<p>J&#228;ger, Willigis<br />
<strong>Das Leben endet nie</strong> *</p>
<p>J&#228;ger, Willigis<br />
<strong>Die Welle ist das Meer</strong> *</p>
<p>Jodorowsky, Alejandro<br />
<strong>Der Finger und der Mond - Zen-Geschichten</strong> *</p>
<p>Kapleau, Philip<br />
<strong>Die drei Pfeiler des Zen -  Lehre_&#220;bung_Erleuchtung</strong> *</p>
<p>Kapleau, Philip<br />
<strong>Das Zen-Buch vom Leben und Sterben</strong> *</p>
<p>Khema, Ayya<br />
<strong>Die Kunst des Loslassens</strong> *</p>
<p>Khema, Ayya<br />
<strong>Morgenr&#246;te im Abendland - Buddhistische Meditationspraxis</strong> *</p>
<p>Kohtes, Paul J.<br />
<strong>Silbermond in dunkler Nacht - Zen-Gedichte</strong> *</p>
<p>Lama Anagarika Govinda<br />
<strong>Das tibetanische Totenbuch - Nahtod-Erfahrungen</strong> *</p>
<p>Laotse<br />
<strong>Tao Te King - Das Buch vom Sinn und Leben</strong> *</p>
<p><strong>Lexikon der &#246;stlichen Weisheiten</strong> *</p>
<p>Loori, John Daido<br />
<strong>Das Zen der Kreativit&#228;t</strong> *</p>
<p>Meister Dogen<br />
<strong>Shobogenzo Zuimonki - Unterweisungen zum wahren Buddha-Weg</strong> *</p>
<p>M&#252;ller, Claudius<br />
<strong>Zen und die Kultur Japans - Klosteralltag in Kyoto</strong> *</p>
<p>Mumonkan<br />
<strong>Die torlose Schranke - Koan-Sammlung</strong> *</p>
<p>O´Halloran, Maura<br />
<strong>Im Herzen der Stille - Tageb&#252;cher eine Zen-Sch&#252;lerin</strong> *</p>
<p>&#214;sterle, Kurt<br />
<strong>Wenn der Bogen zerbrochen ist - dann schie&#223;!  -  Bogenweg</strong> *</p>
<p>Saba&#223;, Rei Ko Michael<br />
<strong>&#220;ber die Zen-&#220;bung und warum wir uns das antun</strong></p>
<p>Sahn, Seung<br />
<strong>Buddha steht Kopf</strong></p>
<p>Sahn, Seung                              <strong><br />
Zen - Der wahre Weg  -  Kommentare zu 235 Kong-Ans </strong>*</p>
<p>Salvi, Flavia Mazelin                    <strong><br />
Zen und die Kunst, zu zweit zu leben</strong> *</p>
<p>Sekida, Katsuki<br />
<strong>Zen-Training  -  Praxis, Methoden, Hintergr&#252;nde</strong> *</p>
<p>Schumann, Hans Wolfgang<br />
<strong>Handbuch Buddhismus</strong> *</p>
<p>Shepherd-Kobel, Katharina<br />
<strong>Zen in der Kunst der Tuschemalerei</strong> *</p>
<p>Smith, Jean<br />
<strong>365 Zen - daily readings</strong> *</p>
<p>Soshanna, Brenda<br />
<strong>Zen-Wunder - Mit allt&#228;glichen Zen-&#220;bungen</strong> *</p>
<p>St&#252;rmer, Ernst<br />
<strong>Zen - Zauber oder Zucht </strong>*</p>
<p>Suzuki, Shunryu<br />
<strong>Eine Ecke dieser Welt erhellen</strong> *</p>
<p>Suzuki, Shunryu<br />
<strong>Zen-Geist Anf&#228;nger-Geist </strong>*</p>
<p>Suzuki, Shunryu<br />
<strong>Leidender Buddha - Gl&#252;cklicher Buddha </strong>*</p>
<p>Suzuki, Shunryu<br />
<strong>Seid wie reine Seide und scharfer Stahl</strong> *</p>
<p>Suzuki, Daisetz Teitaro               <strong><br />
Erf&#252;lltes Leben aus Zen</strong> *</p>
<p>Suzuki, Daisetz Teitaro<br />
<strong>Die gro&#223;e Befreiung - Einf&#252;hrung in den Zen-Buddhismus</strong> *</p>
<p>Thera, Nyanaponika/ Hecker, Hellmuth<br />
<strong>Die J&#252;nger Buddhas</strong> *</p>
<p>Tilmann, Klemens<br />
<strong>Die F&#252;hrung zur Meditation - Ein Werkbuch</strong> *</p>
<p>Trainor, Kevin<br />
<strong>Buddhismus - Weltgeschichte</strong> *</p>
<p>van de Wetering, Janwillem<br />
<strong>Der leere Spiegel - Erfahrungen in einem japanischen Zen-Kloster</strong> *</p>
<p>van de Wetering, Janwillem<br />
<strong>Reine Leere - Erfahrungen eines respektlosen Zen-Sch&#252;lers</strong> *</p>
<p>van de Wetering, Janwillem<br />
<strong>Blick ins Nichts</strong></p>
<p>Waldenfels, Hans<br />
<strong>Begegnungen mit dem Zen-Buddhismus</strong> *</p>
<p>Waldenfels, Hans<br />
<strong>Meditationen - Ost und West - Theologische Meditationen</strong> *</p>
<p>Wangmo, Bhikshuni Tenzin<br />
<strong>Von der Bodybuilderin zur buddhistischen Nonne</strong> *</p>
<p>Wask&#246;nig, Dagmar Doko<br />
<strong>Mein Weg zum Buddhismus - Deutsche Buddhisten erz&#228;hlen ihren Weg</strong> *</p>
<p>Zittlau, J&#246;rg<br />
<strong>Zen f&#252;r den t&#228;glichen Gebrauch - Badewannen Meditationen</strong> *</p>
<p>Zotz, Volker<br />
<strong>Auf den gl&#252;ckseligen Inseln - Buddhismus in der deutschen Kultur</strong> *</p>
<p>Z&#252;rn, Peter<br />
<strong>Begegnungen auf dem Zen-Weg</strong> *</p>
<p>Z&#252;rn, Peter<br />
<strong>Meditation f&#252;r Manager</strong> *</p>
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		<item>
		<title>ZEN-GLOSSAR</title>
		<link>http://www.zen-weg.de/?p=81</link>
		<comments>http://www.zen-weg.de/?p=81#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 01 May 2008 12:17:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gregor</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[09 - Glossar]]></category>

		<category><![CDATA[Bodhisattva]]></category>

		<category><![CDATA[Roshi]]></category>

		<category><![CDATA[Teisho]]></category>

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		<description><![CDATA[Bodhisattva_______Ein Mensch, der gelobt hat, Erleuchtung und Verwirklichung zu erlangen,
_________________aber nicht eher ins Nirvana eingehen will, bis alle Wesen erl&#246;st sind.
Djicha___________Teegeber
Dojo____________siehe Zendo
Dokusan_________Alleinsein mit dem Roshi (Koan-Arbeit)
Gassho__________Aneinanderlegen beider Handfl&#228;chen vor der Brust
Gassho Teto______Verbeugung mit Gassho
lnji______________Assistent des Roshi/Sensei
Inkin____________Handglocke
Jikijitsu__________Leiter der Zendo
Jokei____________Leiter der Rezitation
Kai Han__________Schlagen des Holzbrettes (Stundenschlag)
Kaijo____________Aufstehen
Kansho__________Standglocke
Kinhin___________Meditation im Gehen; Gehpause zwischen den Sitzrunden
Kyukei___________Pause
Mokuhan_________Schlagbrett
Mokugyo_________h&#246;lzerner Fisch (liturgisches Instrument)
Prajna___________Die Weisheit des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bodhisattva_______Ein Mensch, der gelobt hat, Erleuchtung und Verwirklichung zu erlangen,<br />
_________________aber nicht eher ins Nirvana eingehen will, bis alle Wesen erl&#246;st sind.</p>
<p>Djicha___________Teegeber</p>
<p>Dojo____________siehe Zendo</p>
<p>Dokusan_________Alleinsein mit dem Roshi (Koan-Arbeit)</p>
<p>Gassho__________Aneinanderlegen beider Handfl&#228;chen vor der Brust</p>
<p>Gassho Teto______Verbeugung mit Gassho</p>
<p>lnji______________Assistent des Roshi/Sensei</p>
<p>Inkin____________Handglocke</p>
<p>Jikijitsu__________Leiter der Zendo</p>
<p>Jokei____________Leiter der Rezitation</p>
<p>Kai Han__________Schlagen des Holzbrettes (Stundenschlag)</p>
<p>Kaijo____________Aufstehen</p>
<p>Kansho__________Standglocke</p>
<p>Kinhin___________Meditation im Gehen; Gehpause zwischen den Sitzrunden</p>
<p>Kyukei___________Pause</p>
<p>Mokuhan_________Schlagbrett</p>
<p>Mokugyo_________h&#246;lzerner Fisch (liturgisches Instrument)</p>
<p>Prajna___________Die Weisheit des unmittelbaren nicht-dualistischen Gewahrseins</p>
<p>Rohatsu_________Meditation im Gedenken an den Tag, an dem Sha-kyamuni<br />
________________die Buddhaschaft erfuhr (strenges 8-Tage-Sesshin 1.-8.12.)</p>
<p>Roshi____________Ehrentitel f&#252;r den Zen-Meister</p>
<p>Saiza____________Mittagessen</p>
<p>Samadhi_________Ein Zustand nicht-gegenst&#228;ndlicher Konzentration, in dem die Trennung<br />
________________von Bewusstsein und Objekt aufgehoben ist.</p>
<p>Sampai__________drei Niederwerfungen</p>
<p>Samu____________k&#246;rperliche Arbeit in Haus und Garten</p>
<p>Sangha__________Gemeinschaft der &#220;benden</p>
<p>Sarei____________Tee-Zeremonie</p>
<p>Seiza____________Fersensitz, Kniesitz</p>
<p>Sensei___________Lehrer</p>
<p>Sesshin__________Meditationstage/-woche (strenge Zen-&#220;bung)</p>
<p>Shasshu_________Handhaltung beim Kinhin: mit der rechten Hand den linken Daumen umfassen      ________________und mit den Fingern der Linken den rechte Handr&#252;cken bedecken</p>
<p>Shihatsu_________f&#252;nf Esssch&#228;lchen</p>
<p>Shikan(-taza)_____Die Meditation ohne Objekt, &#8220;Nur-Sitzen&#8221;, auch &#8220;Sitzen in gesammelter<br />
________________Aufmerksamkeit mit wachem Geist, der an nichts festgemacht wird&#8221;.</p>
<p>Shukusa_________Fr&#252;hst&#252;ck</p>
<p>Stupa___________Ein Bauwerk mit kugelf&#246;rmiger Basis (nur die obere H&#228;lfte &#252;berirdisch),               ________________in dem eine Reliquie des Buddha (oder anderer Heiligen) liegt, &#252;ber dem      ________________sph&#228;rischen Teil erhebt sich zentralsymmetrisch ein Kubus mit weiteren Aufbauten.</p>
<p>Sutra____________Urspr&#252;nglich die aufgezeichneten Lehrreden des Buddha, im Mahayana<br />
_________________sp&#228;ter auch andere anerkannte Lehrtexte.</p>
<p>Taku____________Schlagholz</p>
<p>Teisho___________Lehrvortrag des Zen-Meisters</p>
<p>Trikaya__________die drei Buddha-K&#246;rper (Dharmakaya, Sambhogakaya, Nirmanakaya)</p>
<p>Yaza____________Zazen die Nacht hindurch</p>
<p>Zabuton_________Sitzunterlagen</p>
<p>Zafu____________Sitzkissen</p>
<p>Zagu____________Sitzmatte</p>
<p>Zazen___________stilles Sitzen</p>
<p>Zendo___________Ort der &#220;bung des Zazen; Meditationshalle</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 6pt; line-height: 16pt;"><span style="font-size: small;"><strong> </strong></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><br />
</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 6pt; line-height: 16pt;"><span style="font-size: small;"><br />
</span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.zen-weg.de/?feed=rss2&amp;p=81</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>REZITATION</title>
		<link>http://www.zen-weg.de/?p=80</link>
		<comments>http://www.zen-weg.de/?p=80#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 01 May 2008 12:08:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ho Tetsu</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[07 - Rezitation]]></category>

		<category><![CDATA[Herz-Sutra]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.zen-blog.de/?p=80</guid>
		<description><![CDATA[

Die Lehre Buddhas wurde urspr&#252;nglich nur m&#252;ndlich in Versform weitergegeben. Das Herz-Sutra geh&#246;rt zu den bekanntesten Text&#252;berlieferungen des Zen-Buddhismus und wird deshalb stets zum Ende unserer Meditationsabende rezitiert. Die deutsche &#220;bersetzung finden Sie im Anschluss an den japanischen Text.
.  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="herzsutra.pdf" href="http://www.zen-blog.de/wp-content/uploads/2008/05/herzsutra.pdf"></a></p>
<p align="left"><strong></strong></p>
<p align="left">Die Lehre Buddhas wurde urspr&#252;nglich nur m&#252;ndlich in Versform weitergegeben. Das Herz-Sutra geh&#246;rt zu den bekanntesten Text&#252;berlieferungen des Zen-Buddhismus und wird deshalb stets zum Ende unserer Meditationsabende rezitiert. Die deutsche &#220;bersetzung finden Sie im Anschluss an den japanischen Text.</p>
<p align="left"><span style="color: #b9dc96;">.  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .</span></p>
<p align="left"><strong></strong></p>
<p align="left">
<p align="left"><span style="color: #b9dc96;"><strong></strong></span></p>
<p align="left"><span style="color: #b9dc96;"><strong>HERZ-SUTRA</strong></span></p>
<p align="left"><strong>MAKA HANNYA HARAMITA SHINGYO</strong></p>
<p align="left">KAN Jl ZAI BO SAT GYO JIN HAN</p>
<p align="left">NYA HA RA MI TA Jl SHO KEN GO ON</p>
<p align="left">KAI KU DO IS SAI KU YAKU SHARl SHI</p>
<p align="left">SHIKI FU l KU KU FU l SHIKI SHIKI</p>
<p align="left">SOKU ZE KU KU SOKU ZE SHIKI JU SO</p>
<p align="left">GYO SHIKI YAKU BU NYO ZE SHA Rl</p>
<p align="left">SHI ZE SHO HO KU SO FU SHO FU</p>
<p align="left">METSU FU KU FU JO FU ZO FU GEN</p>
<p align="left">ZE KO KU CHU MU SHIKI MU JU SO</p>
<p align="left">GYO SHIKI MU GEN Nl Bl ZE SHIN Nl</p>
<p align="left">MU SHIKI SHO KO MI SOKU HO MU</p>
<p align="left">GEN KAI NAI SHI MU l SHIKI KAI MU</p>
<p align="left">MU MYO YAKU MU MU MYO JIN NAI</p>
<p align="left">SHI MU RO SHI YAKU MU RO SHI JIN</p>
<p align="left">MU KU SHU METSU DO MU CHI YAKU</p>
<p align="left">MU TOKU I MU SHO TO KO</p>
<p align="left">BO DAI SAT TA E HAN NYA HA RA</p>
<p align="left">MI TA KO SHIN MU KEI GE MU KEI</p>
<p align="left">GE KO MU U KU FU ON Rl IS SAI</p>
<p align="left">TEN DO MU SO KU GYO NE HAN</p>
<p align="left">SAN ZE SHO BUTSU E HAN NYA</p>
<p align="left">HA RA MI TA KO TOKU A NOKU</p>
<p align="left">TA RA SAN MYAKU SAN BO DAI</p>
<p align="left">KO CHI HAN NYA HA RA MI TA ZE</p>
<p align="left">DAI JIN SHU ZE DAI MYO SHU ZE MU</p>
<p align="left">JO SHU ZE MU TO DO SHU NO JO IS</p>
<p align="left">SAI KU SHIN JITSU FU KO KO SETSU</p>
<p align="left">HAN NYA HA RA MI TA SHU</p>
<p align="left">SOKU SETSU SHU WATSU GYA TEI</p>
<p align="left">GYA TEI HA RA GYA TEI HA RA SO</p>
<p align="left">GYA TEI BO Jl SOWA KA</p>
<p align="left">HAN NYA SHIN GYO</p>
<p align="left">
<p align="left"><strong><span style="color: #b9dc96;">.  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .</span></strong></p>
<p align="left"><strong></strong></p>
<p align="left"><strong><span style="color: #b9dc96;">D</span><span style="color: #b9dc96;"><span style="color: #b9dc96;">AS</span> HERZ DER VOLLKOMMENEN WEISHEIT</span></strong></p>
<p align="left">Der heilige Bodhisattva Avalokitesvara, in tiefste Weisheit</p>
<p align="left">versenkt, erkennt, dass die f&#252;nf Skandas, die f&#252;nf Bereiche</p>
<p align="left">des Anhaftens, n&#228;mlich K&#246;rper, Gef&#252;hl, Wahrnehmung,</p>
<p align="left">Willensregung und Bewusstsein, an sich leer sind. Alle</p>
<p align="left">Bitterkeit und alles Leiden tilgt er, wenn er zum ehrw&#252;rdigen</p>
<p align="left">Shariputra spricht:</p>
<p align="left">Form ist Leerheit, Leerheit ist Form. Leerheit ist nicht</p>
<p align="left">verschieden von Form, noch ist Form verschieden von</p>
<p align="left">Leerheit. Alle Dinge in der Welt sind leer, so auch Gef&#252;hl,</p>
<p align="left">Wahrnehmung, Willensregungen und Bewusstsein. Alle</p>
<p align="left">Dinge sind wie die Leerheit, frei von Entstehen und</p>
<p align="left">Vergehen, sie sind weder rein noch unrein, weder vollkommen</p>
<p align="left">noch unvollkommen.</p>
<p align="left">In der Leerheit gibt es keinen K&#246;rper, kein Gef&#252;hl und</p>
<p align="left">keine Wahrnehmung, keine Willensregung und kein</p>
<p align="left">Bewusstsein; da gibt es weder Augen, noch Ohren, weder</p>
<p align="left">Nase noch Zunge, weder Leib noch Geist, weder</p>
<p align="left">Sinnesobjekte noch Vorstellungen; da gibt es weder den</p>
<p align="left">Bereich der Sinne; noch den Bereich der Sinnesobjekte,</p>
<p align="left">noch den Bereich des Bewusstseins.</p>
<p align="left">In der Leerheit gibt es weder geistige Blindheit, noch</p>
<p align="left">Aufl&#246;sung der geistigen Blindheit; es gibt weder Altern,</p>
<p align="left">noch Sterben, noch Aufhebung des Alterns und Sterbens.</p>
<p align="left">In der Leerheit gibt es kein Erkennen, kein Verwirklichen,</p>
<p align="left">kein Leiden, kein Entstehen des Leidens, kein Ende des</p>
<p align="left">Leidens und keinen Weg, der zum Ende des Leidens f&#252;hrt.</p>
<p align="left">Nach dieser Weisheit, dass es nichts zu verwirklichen gibt,</p>
<p align="left">streben die Suchenden. Darum ist kein Schleier vor ihrem</p>
<p align="left">Herzen und keine Angst. Befreit von allen Verwirrungen</p>
<p align="left">und allen Tr&#252;bungen des Geistes, frei von allen Vorstellungen</p>
<p align="left">wird endlich Nirvana erreicht.</p>
<p align="left">Die Erleuchteten aller Zeiten, der Vergangenheit,</p>
<p align="left">Gegenwart und Zukunft, folgen diesem Weg der vollkommenen</p>
<p align="left">Weisheit, auf dem sie die gro&#223;e Befreiung erlangen.</p>
<p align="left">Lasst auch uns diese tiefste Wahrheit erfahren!</p>
<p align="left">Das ist das gro&#223;e Wort, das gro&#223;e Mantra, das Wort an</p>
<p align="left">Tiefe ohnegleichen, das alle Leiden stillt, die Wahrheit, in</p>
<p align="left">der es nichts Falsches mehr gibt; das Wort, das letzte</p>
<p align="left">Weisheit offenbart:</p>
<p align="left">GATE, GATE, PARAGATE, PARASAMGATE! BODHI SVAHA!</p>
<p><span style="color: #b9dc96;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.kirtimichel-traumwelten.de/id448.htm"></a></span></span></p>
<p><span style="color: #0000ff;"><br />
</span></p>
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		<title>WAS IST ZEN?</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Apr 2008 14:10:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ho Tetsu</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[10 - Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Zazen]]></category>

		<category><![CDATA[Zen-Meditation]]></category>

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		<description><![CDATA[VERSUCH EINER WEGBESCHREIBUNG
Die Wurzeln des Zen reichen 2.500 Jahre zur&#252;ck bis zum historischen Buddha in Indien. Sein Leben zeigt als &#228;ltestes Vorbild der Menschheitsgeschichte, wie man aus eigener Kraft ohne „&#252;berirdische“ Unterst&#252;tzung zu Erleuchtung und Vollkommenheit gelangen kann. Buddha war auch der erste, der die urspr&#252;ngliche Yoga-Meditation aus ihrer asketischen Einengung der Weltabkehr befreite und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="zen-definition.pdf" href="http://www.zen-weg.de/blog/wp-content/uploads/2008/04/zen-definition.pdf">VERSUCH EINER WEGBESCHREIBUNG</a></p>
<p>Die Wurzeln des Zen reichen 2.500 Jahre zur&#252;ck bis zum historischen Buddha in Indien. Sein Leben zeigt als &#228;ltestes Vorbild der Menschheitsgeschichte, wie man aus eigener Kraft ohne „&#252;berirdische“ Unterst&#252;tzung zu Erleuchtung und Vollkommenheit gelangen kann. Buddha war auch der erste, der die urspr&#252;ngliche Yoga-Meditation aus ihrer asketischen Einengung der Weltabkehr befreite und in eine praktische &#220;bung f&#252;r jeden zur Bew&#228;ltigung seiner Lebensaufgabe umwandelte.</p>
<p>Im sechsten Jahrhundert brachte der legend&#228;re Patriarch Bodhidharma dieses Gedankengut nach China. Der Legende nach &#252;bte er dort neun Jahre lang vor einer Felswand das „Sitzen in Versunkenheit“. Seine Lehre, der stark auf die Meditation ausgerichtete Dhyana-Buddhismus, entwickelte sich unter taoistischen und konfuzianischen Einfl&#252;ssen zur chinesischen Urvariante des Zen zum Chan-na: kurz Chan genannt.</p>
<p>Im Lauf der folgenden Jahrhunderte bildeten sich in China unter den gro&#223;en, bis heute ma&#223;geblichen Meistern bedeutende Chan-Schulen heraus. Zwei davon gelangten als Rinzai- und Soto-Schule im 13. Jahrhundert nach Japan, wo sie unter der Bezeichnung «Zen» (Abk&#252;rzung von Zenno / Zenna, der japanischen Lesart von Channa) weitere ber&#252;hmte Meister hervorbrachten und noch heute existieren.</p>
<p>Alle gro&#223;en Zen-Schulen waren und sind sich darin einig, dass Buddha weder eine menschliche Gottheit noch der Sch&#246;pfer der Welt ist, sondern ein Mensch. Buddha Shakyamuni wird verehrt, weil seine Dharma-Lehre eine der &#228;ltesten Erl&#246;sungslehren der Erde ist, deren Sch&#246;pfer wir kennen und der noch heute Millionen Anh&#228;nger hat.</p>
<p>Und er war nicht der einzige Buddha, vor ihm und nach ihm gab es noch andere Buddhas, die eine fast ebenso tiefe Einsicht erreicht haben. Jeder Mensch kann zum Buddha werden, denn er tr&#228;gt die „Buddha-Natur“, den Ansatz der Vollkommenheit in sich, um sich von den Ursachen des Leids (Begierde, Hass, Verblendung) befreien zu k&#246;nnen.</p>
<p>Die Zen-Meditation dient zur Vorbereitung dieser „Gro&#223;en Erfahrung&#8221;, jener mystischen Wirklichkeit von Satori oder Kensho (Erleuchtung bzw. Wesensschau), die gemeinhin als Ziel der Zen-&#220;bung angesehen wird. Ein solches Ziel darf es aber eigentlich im Sinne der Selbstlosigkeit des Zen gar nicht geben. Die „Erfahrung&#8221; kann deshalb auch nicht herbeigef&#252;hrt werden - und sei es durch noch so intensives &#220;ben.</p>
<p>Man darf die Erleuchtung nicht suchen, nicht erwarten, nicht erhoffen, man kann sich h&#246;chstens von ihr finden und erfassen lassen. Wo diese Erfahrung in einem Menschen stattgefunden hat, da formt und pr&#228;gt sie Ausdruck und Haltung, bis sie im Leben und Sein des Einzelnen vollkommen integriert und dann in seiner Erscheinung erkennbar ist, insbesondere f&#252;r einen anderen Erfahrenen.</p>
<p>Zen gr&#252;ndet zwar im Buddhismus, vermittelt aber keinen Glauben, kein Dogma, kein theoretisches Wissen, sondern eine Lebenshaltung und einen Weg zur wahren Menschlichkeit. Die drei tragenden S&#228;ulen des Zen sind Meditation, Ethik und die von Weisheit durchdrungene Erkenntnis der Wirklichkeit.</p>
<p>Wer sich mit Zen besch&#228;ftigt, wird bald erkennen, dass es ihm eine vollkommen neue Perspektive auf sich und die Welt erm&#246;glicht. Die Einsicht in das eigene Wesen, mit der im Idealfall die Einsicht ins Wesen aller Dinge verbunden ist, das ist es, was Zen auch f&#252;r viele Menschen hier im Westen so attraktiv und wertvoll macht, auch wenn sie nur bestimmte Bereiche in ihren Alltag integrieren k&#246;nnen.</p>
<p>Was ist nun also Zen?</p>
<p>Das Geheimnis des Zen ist die Praxis des Zazen: In einer Haltung tiefer Konzentration einfach nur sitzen, ohne Ziel und ohne Streben nach Erleuchtung. Die Zen-Meditation f&#252;hrt nicht in die Isolation, sondern wirkt sich positiv auf K&#246;rper und Geist aus. Denn sie f&#252;hrt beide zur&#252;ck zu ihrem normalen Zustand. – Zen ist der Weg zu unserer urspr&#252;nglichen Natur, der „Buddha-Natur“.</p>
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