Bodhisattva________Ein Mensch, der gelobt hat, Erleuchtung und Verwirklichung zu erlangen, aber nicht                                       eher ins Nirvana eingehen will, bis alle Wesen erlöst sind.

Djicha___________Teegeber

Dojo____________siehe Zendo

Dokusan_________ vertrauliches Gespräch zwischen Zen-Meister (Roshi) und Schüler/-in, in dem Fragen                                     zur Übung (Koan-Arbeit) und Lehre behandelt werden

Gassho__________Aneinanderlegen beider Handflächen vor der Brust

Gassho Teto______Verbeugung mit Gassho

lnji______________Assistent des Roshi/Sensei

Inkin____________Handglocke

Jikijitsu__________Leiter der Zendo

Jokei____________Leiter der Rezitation

Kai Han__________Schlagen des Holzbrettes (Stundenschlag)

Kaijo____________Aufstehen

Kansho__________Standglocke

Kensho __________bedeutet „Wesensschau“. Obwohl Kensho semantisch ein Synonym zu Satori (s.u.) ist,                                 wird es meist für eine erste, noch zu vertiefende Erleuchtungserfahrung verwendet.

Kinhin___________Meditation im Gehen; Gehpause zwischen den Sitzrunden

Koan____________Zumeist paradoxer Sinnspruch, den der Zenmeister dem/der Schüler/in zur Lösung
_________________aufgibt, um ihm/ihr zu helfen, das dualistische Denken zu überwinden.

Kyukei___________Pause

Mokuhan_________Schlagbrett

Mokugyo_________hölzerner Fisch (liturgisches Instrument)

Prajna___________Die Weisheit des unmittelbaren nicht-dualistischen Gewahrseins

Rohatsu_________Meditation im Gedenken an den Tag, an dem Sha-kyamuni
________________die Buddhaschaft erfuhr (strenges 8-Tage-Sesshin 1.-8.12.)

Roshi____________Ehrentitel für den Zen-Meister

Saiza____________Mittagessen

Samadhi_________Ein Zustand nicht-gegenständlicher Konzentration, in dem die Trennung
________________von Bewusstsein und Objekt aufgehoben ist.

Sampai__________drei Niederwerfungen

Samu____________körperliche Arbeit in Haus und Garten

Sangha__________Gemeinschaft der Übenden

Sarei____________Tee-Zeremonie

Satori___________steht für die große Erleuchtungserfahrung, wie sie ein Buddha oder die Zen-Patriarchen                                 erfahren haben. Es ist die eigentliche Erfahrung im Zen – die Erfahrung der Leere.

Seiza____________Fersensitz, Kniesitz

Sensei___________Lehrer

Sesshin__________Meditationstage/-woche (strenge Zen-Übung)

Shasshu_________Handhaltung beim Kinhin: mit der rechten Hand den linken Daumen umfassen     ________________und mit den Fingern der Linken den rechte Handrücken bedecken

Shihatsu_________fünf Essschälchen

Shikan(-taza)_____Die Meditation ohne Objekt, „Nur-Sitzen“, auch „Sitzen in gesammelter
________________Aufmerksamkeit mit wachem Geist, der an nichts festgemacht wird“.

Shukusa_________Frühstück

Stupa___________Ein Bauwerk mit kugelförmiger Basis (nur die obere Hälfte überirdisch),               ________________in dem eine Reliquie des Buddha (oder anderer Heiligen) liegt, über dem      ________________sphärischen Teil erhebt sich zentralsymmetrisch ein Kubus mit weiteren Aufbauten.

Sutra____________Ursprünglich die aufgezeichneten Lehrreden des Buddha, im Mahayana
________________später auch andere anerkannte Lehrtexte.

Taiwa___________persönliches Gespräch mit dem Lehrer über die Meditationspraxis und Lebensführung.

Taku____________Schlagholz

Teisho___________Lehrvortrag des Zen-Meisters

Trikaya__________die drei Buddha-Körper (Dharmakaya, Sambhogakaya, Nirmanakaya)

Yaza____________Zazen die Nacht hindurch

Zabuton_________Sitzunterlagen

Zafu____________Sitzkissen

Zagu____________Sitzmatte

Zazen___________stilles Sitzen

Zendo___________Ort der Übung des Zazen; Meditationshalle